Cordyceps

Cordyceps sinensis

Cordyceps - Cordyceps sinensis - Lernen - Hifas da Terra

Der Cordyceps sinensis (auch Chinesischer oder Tibetischer Raupenpilz) ist ein parasitärer Pilz, der Raupen befällt. Er ist ursprünglich in Tibet heimisch, wo er auf einer Höhe von 5.000 Metern wächst. Es handelt sich um einen hochgeschätzten und vom Aussterben bedrohten Pilz, da er in der tibetischen Tradition als wirksames Nierentonikum (Sitz der Lebensenergie) sowie als Nahrungsmittel gegen Müdigkeit und als Aphrodisiakum angewendet wird.

Der Pilz zeichnet sich durch seinen hohen Gehalt an Cordycepin und anderen wertvollen Nährstoffen aus, die in einer Vielzahl wissenschaftlicher Studien analysiert wurden.

Wichtige Nährstoffe und bioaktive Stoffe des Cordyceps

  • Polysaccharide: Beta-Glukane und Zucker wie Mannitol und Galaktomannan
  • Cordyceps-Säure
  • Adenosin
  • Cordycepin
  • Sterine
  • Ergosterin (Provitamin D)
  • Essenzielle Aminosäuren
  • Vitamine (B1, B2 und B12, E und K)
  • Mineralstoffe (Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Mangan, Zink, Selen, usw.)

Die wichtigsten Fakten über den Cordyceps, den Pilz der Kraft und der Potenz

In Anbetracht der Zusammensetzung des Cordyceps gilt der Pilz als wirksames natürliches Aphrodisiakum (sexuelles Stimulans). Darüber hinaus wirkt er regulierend auf den Hormonhaushalt. Der Pilz wird im Hinblick auf die Stärkung der Körperkraft, seine belebende Wirkung gegen Müdigkeit und zur Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit untersucht.

Die nomadischen Hirten Tibets verwenden ihn aufgrund seiner belebenden Eigenschaften; derzeit gilt er in der traditionellen Medizin aber auch als ausgezeichnetes Nierentonikum und Nahrungsergänzungsmittel mit verjüngender Wirkung.

Des Weiteren wird dieser tibetische Schatz zur Linderung von Gelenkbeschwerden und zur Stärkung der Libido (des sexuellen Lustgefühls) angewendet, weshalb er gelegentlich auch als tibetisches Viagra bezeichnet wird.

Mykologische (Pilzkundliche) Anmerkungen

Im Volksmund ist der Pilz als „Insekt des Winters, Kraut des Sommers“ bekannt. Dieser Name hat mit der Entwicklung und Fruchtbildung des Pilzes zu tun. Es handelt sich um einen parasitären Pilz mit einem höchst erstaunlichen Lebenszyklus:

  • Im Sommer fallen seine Sporen auf die Raupen von Faltern, die auf den Weideflächen der Hochebenen des Himalaya in über 3.800 Metern Höhe heimisch sind. Während die Raupenlarven im Boden überwintern, dringt der parasitäre Pilz mit seinem Myzel in den Körper der Larven ein.
  • Mit Beginn des Frühlings bildet das Myzel längliche, zylindrisch geformte Fruchtkörper aus, die sich zwischen den Weideflächen ihren Weg zum Sonnenlicht bahnen.

Dieser komplexe Prozess, der zudem durch den Ort, an dem er stattfindet, begrenzt wird, macht aus diesem Pilz ein sehr knappes und teures Gut.

Nichtsdestotrotz ist es in den vergangenen Jahrzehnten gelungen, eine Anbaumethode auf natürlichen, proteinreichen Substraten zu optimieren, die eine Produktion des Cordyceps mit praktisch identischen Eigenschaften im Vergleich zum natürlich vorkommenden Pilz ermöglicht.

Kultivierung in Bioreaktoren

Die Kultivierung von C. sinensis erfolgt in einem Labor mit dem authentischen Stamm Cs4, aus dem sich nach Isolierung aus dem Pilzmyzel der Extrakt gewinnen lässt.

Ein Forschungsschwerpunkt von Hifas da Terra ist die kontinuierliche Verbesserung der Kultivierung verschiedener Pilzarten in Bioreaktoren unter Verwendung zertifizierter ökologischer Substrate.

Durch dieses innovative Verfahren erhalten wir Extrakte, die reich an bioaktiven Stoffen und anderen bestimmten Beiprodukten mit neuen Anwendungsmöglichkeiten im Gesundheitsbereich sind.

Dank der Kombination unterschiedlicher Herstellungsmethoden und deren Optimierung sowie der Entwicklung und Umsetzung neuer Extraktionsverfahren zeichnen sich die biozertifizierten Produkte von Hifas da Terra durch ihre Konzentration, Wirksamkeit und Bioverfügbarkeit aus.

Nutzen des Cordyceps dank moderner Wissenschaft

Die Beliebtheit dieses Pilzes hat dazu beigetragen, dessen Eigenschaften aus wissenschaftlicher Sicht zu bewerten. Derzeit liegen über 2.000 aktuelle Artikel über seine Eigenschaften und Inhaltsstoffe von Interesse vor.

Die energetisierende Wirkung dieses Pilzes ist auf einen Anstieg des zellulären ATP zurückzuführen. Ebenso hat sich die gesteigerte Verfügbarkeit von Sauerstoff als Hauptgrund dafür erwiesen, dass der Pilz den Folgen der Höhenkrankheit entgegenwirkt.

Im Folgenden sind einige der wissenschaftlichen Studien zu Cordyceps aufgelistet:

  1. P Rossi, E Altobelli, D Buonocore, F Marzatico, E Savino. Integratori alimentari a base di Cordyceps Sinensis e Ganoderma lucidum: Effetti sul rapporto testosterone/ cortisol in un gruppo di sportivi. Poster en Congresso Interdisciplinare sulle Piante Medicinale. Universidad di Calabria (2012)
  2. Illana Esteban C. Cordyceps sinensis, a fungi used in the Chinese traditional medicine. Rev Iberoam Micol. 2007 Dec 31;24(4):259-62.
  3. Liu YK, Shen W. Inhibitive effect of Cordyceps sinensis on experimental hepatic fibrosis and its possible mechanism. World J Gastroenterol. 2003 Mar;9(3):529-33.
  4. Hsu CC, Huang YL, Tsai SJ, Sheu CC, Huang BM. In vivo and in vitro stimulatory effects of Cordyceps sinensis on testosterone production in mouse Leydig cells. Life Sci. 2003 Sep 5;73(16):2127-36.
  5. Hu Z1, Lee CI, Shah VK, Oh EH, Han JY, Bae JR, Lee K, Chong MS, Hong JT, Oh KW. Cordycepin Increases Nonrapid Eye Movement Sleep via Adenosine Receptors in Rats. Evid Based Complement Alternat Med. 2013;2013:840134.
  6. King RW, Zecher M, Jefferies MW. Inhibition of the replication of a hepatitis C virus-like RNA template by interferon and 3′-deoxycytidine. Antivir Chem Chemother. 2002 Nov;13(6):363-70.
  7. Xiao Yi, Huang Xi-zhen, Zhu Jia-shi (2004). Randomized double-blind placebo-controlled clinical trial and assessment of fermentation product of Cordyceps sinensis (Cs-4) in enhancing aerobic capacity and respiratory function of the healthy elderly volunteers. Chinese Journal of Integrative Medicine. 10,187-192.
  8. Yoshikawa, N et al. (2011). Cordyceps sinensis Acts as an Adenosine A3 Receptor Agonist on Mouse Melanoma and Lung Carcinoma Cells, and Human Fibrosarcoma and Colon Carcinoma Cells. Pharmacol Pharmacy. 2, 266-270.
  9. Yoshikawa N et al. (2011) Cordyceps sinensis acts as an adenosine A3 receptor agonist on mouse melanoma and lung carcinoma cells, and human fibrosarcoma and colon carcinoma cells. Pharmacology & Pharmacy 2, 266-270.
  10. Jordan JL et al. (2008) Immune activation by a sterile aqueous extract of Cordyceps sinensis: mechanism of action. Immunopharmacology and Immunotoxicology 30, 53-70.
  11. Fung CK et al. (2012) Cordyceps Extracts and the major ingredient, cordycepin: possible cellular mechanisms of their therapeutic effects on respiratory disease, Capítulo 1 en Respiratory Diseases, Mostafa Ghanei (Ed.) InTech.

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