Schopf-Tintling 

Coprinus comatus

Schopf-Tintling (Coprinus comatus) - Lernen - Hifas da Terra

Der Coprinus comatus wächst auf Gras und anderen Substraten, die reich an organischem Material sind. Sein eiförmiger Hut hat im optimalen Reifestadium eine weiße Farbe. Darüber hinaus zeichnet er sich durch flaumige Schuppen aus, weshalb er umgangssprachlich auch als seta barbuda (bärtiger Pilz) bezeichnet wird.

In Bezug auf seine Nährstoffe ist vor allem sein Gehalt an Proteinen und B-, C-, D- und E-Vitaminen zu nennen. Die Art ist ebenfalls reich an Mineralstoffen, insbesondere an Vanadium, Eisen, Kupfer und Zink.

Wichtige Nährstoffe und bioaktive Stoffe des Coprinus

  • Polysaccharide: Beta-Glukane
  • Vanadium
  • Chrom

Die wichtigsten Fakten über den Coprinus, den Blutzucker senkenden Heilpilz

Es handelt sich um einen sehr empfindlichen Pilz, den man schnell ernten muss, da sich der Pilzkörper zwei bis drei Tage nach Bildung infolge eines als Deliqueszenz bezeichneten Vorgangs in einer Art schwarzer Tinte auflöst.

Aus der durch die Auflösung des fleischigen Hutes und der Sporen entstandenen Tinte bildet sich eine unauslöschliche Flüssigkeit, die in alten Schriftstücken, die auch heute noch lesbar sind, verwendet wurde. Außerdem wird berichtet, dass die Flüssigkeit im Zweiten Weltkrieg von deutschen Spionagediensten verwendet wurde, da man anhand eines Nachweises von Sporen in dem Geschriebenen die Echtheit der Dokumente überprüfen konnte.

Mykologische (Pilzkundliche) Anmerkungen

Der Coprinus ist als Solitärpilz natürlicherweise auf Wiesen und Brachflächen heimisch, wo er große Gruppen bildet. Die Art zeichnet sich durch einen dünnen Stiel aus, der eine Höhe von 20 cm erreichen kann.

Sein Hut ist länglich-glockenförmig und von zahlreichen feinen, weißen Schuppen bedeckt. Dank seiner charakteristischen Form wird er umgangssprachlich auch als Spargelpilz bezeichnet.  

Kultivierung des Coprinus

Wächst auf Wiesen und Wegrändern mit Geröll, das reich an Stickstoff und gut belüftet ist sowie einen überdurchschnittlichen pH-Wert aufweist. All dies findet sich häufig im Zusammenhang mit Baustoffresten, die Gips und andere kalkhaltige Stoffe enthalten.

Als saprobiontische Art lässt sich der Coprinus relativ einfach auf Mischsubstraten bestehend aus (zuvor sterilisierten) Pflanzenresten und Viehdung kultivieren.

Kultivierung in Bioreaktoren

Ein Forschungsschwerpunkt von Hifas da Terra ist die kontinuierliche Verbesserung der Kultivierung verschiedener Pilzarten in Bioreaktoren unter Verwendung zertifizierter ökologischer Substrate.

Durch dieses innovative Verfahren erhalten wir Extrakte, die reich an bioaktiven Stoffen und anderen bestimmten Beiprodukten mit neuen Anwendungsmöglichkeiten im Gesundheitsbereich sind.

Dank der Kombination unterschiedlicher Herstellungsmethoden und deren Optimierung sowie der Entwicklung und Umsetzung neuer Extraktionsverfahren zeichnen sich die biozertifizierten Produkte von Hifas da Terra durch ihre Konzentration, Wirksamkeit und Bioverfügbarkeit aus.

Nutzen des Coprinus dank moderner Wissenschaft

Gemäß den veröffentlichten wissenschaftlichen Belegen enthält der Coprinus bioaktive Inhaltsstoffe mit Wirkung auf den Blutzuckerspiegel. Im Folgenden sind einige der wissenschaftlichen Studien zu C. comatus aufgeführt:

  1. Chunchao Han et al. Hypoglycemic activity of fermented mushroom of Coprinus comatus rich in vanadium. Journal of Trace Elements in Medicine and Biology. Volume 20, Issue 3, 26 September 2006, Pages 191-196.
  2. Zhou G. et al. The co-effect of vanadium and fermented mushroom of Coprinus comatus on glycaemic metabolism. Biol Trace Elem Res. 2008 Jul;124(1):20-7. doi: 10.1007/s12011-008-8118-7. Epub 2008 Mar 18.
  3. Elberg G, Li J, Shechter Y. Vanadium activates or inhibits receptor and non-receptor protein tyrosine kinases in cell-free experiments, depending on its oxidation state. Possible role of endogenous vanadium in controlling cellular protein tyrosine kinase activity. J Biol Chem. 1994 Apr 1;269(13):9521-7.
  4. Deni Basurto Santos y col. Utilidad del nopal para el control de la glucosa en la diabetes mellitus tipo 2  Escuela de Medicina Tominaga Nakamoto. Laboratorio de FitofarmacologÌa, Departamento de FarmacologÌa, Facultad de Medicina, UNAM.
  5. A. González Canga. Glucomanano: propiedades y aplicaciones terapÈuticas Departamento de FarmacologÌa, ToxicologÌa, EnfermerÌa y Fisioterapia. Facultad de Veterinaria. Universidad de León. Nutr. Hosp. (2004) XIX (1) 45-50 ISSN 0212-1611 CODEN NUHOEQ S.V.R. 318.
  6. Ana Alvarado-G·mez y col. El cromo como elemento esencial en los humanos Rev. costarric. cienc. mÈd vol.23 no.1-2 San JosÈ jun. 2002.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein optimales Benutzererlebnis zu bieten. Wenn Sie weiterhin surfen, erklären Sie sich mit der Annahme der oben genannten Cookies und der Annahme unserer Cookie-Richtlinie einverstanden. , Klicken Sie auf den Link für weitere Informationen.plugin cookies

ACEPTAR
Aviso de cookies