Shiitake

Lentinula edodes

Shiitake (Lentinula edodes) - Lernen - Hifas da Terra

Der Shiitake ist ein exzellenter und köstlicher Speisepilz, der in China und Japan hochgeschätzt wird. Seine medizinischen Eigenschaften werden darüber hinaus im asiatischen Kulturkreis seit Urzeiten geschätzt.

An Nährstoffen enthält der Pilz sämtliche essenziellen Aminosäuren und zeichnet sich durch seinen Gehalt an Eisen, Kalzium und Zink, B-Vitamine, Vitamin E und Provitamin D, ungesättigten Fettsäuren und die große Zahl an Polysacchariden, insbesondere Lentinan, aus. Dieses Polysaccharid wird, ebenso wie PSK, in Japan seit den 1980er Jahren bei der Behandlung von Krebserkrankungen angewendet.

Wichtige Nährstoffe und bioaktive Stoffe des Shiitake

  • Lentinan
  • Eritadenin (Thrombozytenaggregationshemmer, verhindert die Bildung von Blutgerinnseln)
  • Polysaccharide
  • Proteoglykane
  • Ergosterin (Provitamin D)
  • Disaccharid Trehalose (langsam verdauter Zucker)
  • Linolensäure
  • Aminosäuren (Lysin, Arginin, Metionin, Phenylalanin, usw.)
  • Mineralstoffe (Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Zink, usw.)

Die wichtigsten Fakten über den Shiitake, den Pilz mit kardioprotektiver (herzschützender) Wirkung

Der Shiitake ist der am zweithäufigsten konsumierte Speisepilz weltweit und gilt als erster Zuchtpilz überhaupt. Bei Hifas da Terra haben wir die ursprüngliche Herstellungsmethode auf Baumstammresten von Eichen und Kastanien beibehalten.

Die Shiitake-Industrie in Japan, die weltweit eine Pionierrolle einnimmt, wächst kontinuierlich weiter und genießt aufgrund ihres Beitrags zur Bekämpfung des Waldsterbens gesellschaftlich einen guten Ruf.

Der Shiitake wird grundsätzlich auf Holz oder Holzprodukten wie Sägemehl, Holzsplittern und Rinde angebaut, die er dank seiner Fähigkeit, organisches Material abzubauen, besiedelt. Die Art umfasst zahlreiche Stämme oder Sorten, die sich bezüglich ihrer Morphologie, Fruchtbildung oder ihrer Anpassung an bestimmte Holzarten unterscheiden.

In der Natur vermehrt sich der Shiitake über Sporenbildung. Die effektivste Anbaumethode besteht hingegen in der Verwendung von Holzschnitzeln, die mit freiem Myzel von Schimmelpilzen und bakteriellen Krankheitserregern beimpft werden. Diese werden in das Holz eingebracht, um die Pilzbesiedlung und Fruchtbildung zu begünstigen.

Mykologische (Pilzkundliche) Anmerkungen

Der Shiitake (Lentinula edodes) gehört zu den Saprobionten, d. h. er ernährt sich von verfaulendem organischen Material. Sein Name setzt sich aus den japanischen Wörtern Shii – einer Kastanienart– und Take – „Pilz, der am Baum wächst“ – ab. Außerdem bekannt ist er unter den Bezeichnungen: Lebenselixir und duftender Pilz.

Er besitzt einen mittelgroßen Hut (von 7,5 bis 15 cm) in Brauntönen. Er weist von weißen Furchen durchzogene Lamellen und einen differenzierten Fuß holzartiger Beschaffenheit auf.

Kultivierung des Lentinula

In einer ersten Phase gewinnt man im Labor das Inokulum des Pilzes, das in Holzschnitzeln vermehrt wird. Anschließend werden diese in Baumstämme eingebracht, die wir über kleine, mit einem Handbohrer gesetzte Perforationen besiedeln. Nach der Beimpfung werden diese bestimmten Bedingungen – Dunkelheit, erhöhter Feuchtigkeit, guter Durchlüftung und gemäßigten Temperaturen – ausgesetzt, um die Inkubation des Pilzes und seine Verbreitung im Holz zu erreichen.

Dieser Vorgang kann, je nachdem, welche Holzart ausgewählt wurde, bis zu neun Monate lang dauern. Nach diesem Zeitraum werden die Baumstämme an einen feuchten und schattigen Standort verbracht, wo bei entsprechenden Umgebungsbedingungen die Blüte einsetzt.

Der Shiitake wird traditionell mit guten Ergebnissen auf Baumstämmen oder Ästen unterschiedlichen Durchmessers von laubabwerfenden Bäumen angebaut. Diese Anbaumethode erlaubt je nach Volumen des verwendeten Holzes eine Produktion über mehrere Jahre.

Bei geeigneter Umgebungsfeuchtigkeit ist der Pilz in der Lage, die Hölzer zu besiedeln und die Produktion über mehrere Jahre aufrechtzuerhalten. In der Regel erfolgt der Anbau in Gebirgsregionen, in denen diese Umgebungsbedingungen gewährleistet sind.

Kultivierung in Bioreaktoren

Ein Forschungsschwerpunkt von Hifas da Terra ist die kontinuierliche Verbesserung der Kultivierung verschiedener Pilzarten in Bioreaktoren unter Verwendung zertifizierter ökologischer Substrate.

Durch dieses innovative Verfahren erhalten wir Extrakte, die reich an bioaktiven Stoffen und anderen bestimmten Beiprodukten mit neuen Anwendungsmöglichkeiten im Gesundheitsbereich sind.

Dank der Kombination unterschiedlicher Herstellungsmethoden und deren Optimierung sowie der Entwicklung und Umsetzung neuer Extraktionsverfahren zeichnen sich die biozertifizierten Produkte von Hifas da Terra durch ihre Konzentration, Wirksamkeit und Bioverfügbarkeit aus.

Nutzen des Shiitake dank moderner Wissenschaft

Aufgrund seines Gehalts an Lentinan und anderen relevanten Inhaltsstoffen hat der Shiitake in wissenschaftlichen Fachkreisen Interesse geweckt. Im Folgenden findet sich eine Auswahl der wichtigsten wissenschaftlichen Arbeiten über diesen Pilz:

  1. Fukushima M, Ohashi T, Fujiwara Y, Sonoyama K, Nakano M. Cholesterol-lowering effects of maitake (Grifola frondosa) fiber, Shiitake (Lentinus edodes) fiber, and enokitake (Flammulina velutipes) fiber in rats. Exp Biol Med (Maywood). 2001 Sep;226(8):758-65.
  2. Xu X, Yan H, Zhang X. Structure and immuno-stimulating activities of a new heteropolysaccharide from Lentinula edodes. J Agric Food Chem. 2012 Nov 21; 60(46):11560-6. Epub 2012 Nov 12.
  3. Ina K, Furuta R, Kataoka T, Kayukawa S, Yoshida T, Miwa T, Yamamura Y, Takeuchi Y. Lentinan prolonged survival in patients with gastric cancer receiving S-1-based chemotherapy. World J Clin Oncol. 2011  2(10):339-43.
  4. Okuno K, Uno K. Efficacy of orally administered Lentinula edodes mycelia extract for advanced gastrointestinal cancer patients undergoing cancer chemotherapy: a pilot study. Asian Pac J Cancer Prev. 2011 12(7):1671-4.
  5. Kabir Y, Yamaguchi M, Kimura S. Effect of shiitake (Lentinus edodes) and Maitake (Grifola frondosa) mushrooms on blood pressure and plasma lipids of spontaneously hypertensive rats. J Nutr Sci Vitaminol (Tokyo). 1987 Oct;33(5):341-6.
  6. Otsuka M, Shinozuka K, Hirata G, Kunitomo M. [Influences of a shiitake (Lentinus edodes)-fructo-oligosaccharide mixture (SK-204) on experimental pulmonary thrombosis in rats]. [Article in Japanese] Yakugaku Zasshi. 1996 Feb;116(2):169-73.
  7. Yagi K. Liver protective effect of Lentinula edodes mycelia (LEM). Gan To Kagaku Ryoho. 2012 Jul;39(7):1099-102.
  8. Sun J, Wang H, Ng TB. Isolation of a laccase with HIV-1 reverse transcriptase inhibitory activity from fresh fruiting bodies of the Lentinus edodes (Shiitake mushroom). Indian J Biochem Biophys. 2011 Apr;48(2):88-94.
  9. Shouji N, Takada K, Fukushima K, Hirasawa M. Anticaries effect of a component from Shiitake (an edible mushroom). Caries Res. 2000 Jan-Feb;34(1):94-8.
  10. Del Buono A et al. (2016) Polysaccharide from Lentinus edodes for integrative cancer treatment: immunomodulatory effects on lymphocyte population. World Cancer Research Journal 3, e652.
  11. Gu J et al. (2015) Lentinan plays synergistic effects in paclitaxel-induced A549 cell apoptosis via activating ROS-TXNIP-NLRP3 signal. Journal of Cellular and Molecular Medicine 19, 1949-1955.

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