Pilze sind faszinierende „Fabriken“ für natürliche Substanzen mit potenziellem Nutzen für die menschliche Gesundheit. Eine einzige Art enthält Hunderte bioaktiver Stoffe, die zur Verbesserung von Schlafqualität, Verdauung, Hautzustand und Stoffwechsel beitragen können.

Die moderne Wissenschaft hat bereits entdeckt, dass Pilze Inhaltsstoffe mit immunmodulatorischen, antioxidativen, kardioprotektiven, energetisierenden, präbiotischen, entzündungshemmenden und antitumoralen Eigenschaften besitzen.

Wissenschaftliche Evidenz

In den vergangenen 30 Jahren wurden tausende wissenschaftlicher Fachartikel und Studien publiziert, welche die Erkenntnisse über diese Inhaltsstoffe untermauern. Hier einige Beispiele:

  • Lentinan und PSK werden in Japan aufgrund ihrer günstigen Wirkung auf das Immunsystem zur Behandlung von Krebserkrankungen angewendet
  • Erinazine können zur Regeneration von Nervengewebe beitragen
  • Lentinan wird aufgrund seiner antiseptischen  (desinfizierenden) Wirkung in Zahnpasta verwendet
  • Triterpene besitzen eine ähnliche entzündungshemmende Wirkung wie Cortison
  • Beta-Glukane werden in Wundcremes zur Vermeidung von Narbenbildung eingesetzt
  • Einzigartige Mineralstoffe wie Chrom oder Germanium tragen zur Erhaltung eines gesunden Stoffwechsels bei. 
Die Mykotherapie

Bei der Mykotherapie geht es um die Erforschung und Verwendung von Pilzen zur Verbesserung der Gesundheit.

Unser wissenschaftliches Team führte den Begriff 2006 für die Behandlung mit Pilzen und ihren Bestandteilen ein.

Ergebnisse des Engagements von Hifas da Terra sind die Erforschung der Mykotherapie und Innovationen im Bereich der Entwicklung qualitativ hochwertiger Nahrungsergänzungsmittel mit hohem Mehrwert: einzigartige Rezepturen mit hoch konzentrierten aktiven Inhaltsstoffen unter Einhaltung hoher Produktionsstandards.

Die Kraft der Natur

„Es ist weder die stärkste der Arten, die überlebt, noch die intelligenteste. Es überlebt jene, die sich am besten an Veränderungen anzupassen vermag.“ 

In dieser Aussage beschrieb Darwin, ohne es zu wissen, das Wesen der Pilze: Lebende Organismen zwischen Pflanzen und Tieren, welche das großen Artensterben überlebt haben.

Die ältesten Lebewesen der Erde

Pilze, die in der Natur das  Reich der Fungi  bilden, sind faszinierende Lebewesen, deren stetige Weiterentwicklung und Anpassung an neue Umweltbedingungen ihr Überleben gesichert hat. Die Zahl der Pilzarten wird weltweit auf 1,5 Millionen geschätzt.

Von diesen sind bis heute lediglich 100.000 beschrieben, von denen wir etwa knapp 100 eingehend kennen. Pilze sind intelligente und effiziente Lebewesen, die es geschafft haben, allen Katastrophen zu trotzen und jede erdenkliche Nische auf dem Planeten zu besiedeln.

Pilze sind die wahrscheinlich ältesten Lebewesen der Erdoberfläche. Man geht heute davon aus, dass sie es waren, die das Festland zuerst besiedelten und durch Humus-Bildung den Nährstoffkreislauf starteten.

Ihnen verdanken wir das für die Entwicklung des Lebens auf der Erde unverzichtbare Zusammenspiel zwischen Boden, Nährstoffen und Pflanzen, aber nicht nur das:

Die Entdeckung der antibiotischen Eigenschaften eines ihrer Vertreter namens Penicillum veränderte die Geschichte der Medizin  mit der Entwicklung des Penicillins.

Der Wert überlieferten Wissens

In der Abhandlung über Heilkräuter von Pen Tsao,  einem der Väter der chinesischen Heilkunde, beschreibt der berühmte Shen Nong den Reishi als einen göttlichen Pilz, der in der Lage ist, das Leben zu verlängern und das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist harmonisiert. Der Reishi wird dort gar als wertvollstes “Heilkraut” aufgelistet, noch vor dem Ginseng und Jiaogulan.

Im Kompendium über die Materia Medica des Heilkundigen Li Shi Zhen (1518-1593) geht es ebenfalls um den Reishi: „ … bei langfristiger Anwendung verliert  der Körper nicht seine Beweglichkeit , und die Lebensjahre verlängern sich wie bei den Unsterblichen“.

Im Jahr 1991 fanden deutsche Touristen bei ihrer Wanderung durch die italienischen Alpen den ältesten bislang bekannten natürlich mumifizierten Toten – Ötzi, auf einer Höhe von über 3000 Metern.

Ötzi lebte ca. 3300 v. Chr. Die Wissenschaftler stellten fest, dass er bei seinem Tod 46 Jahre alt war, an Gelenkarthrose litt und Darmparasiten aufwies. In seinem Jagdbeutel fanden sich ein Beil, ein Bogen und Pfeile mit Spitzen aus Feuerstein sowie getrocknetes Fleisch. Darüber hinaus fand man mehrere Pilze: einen, um Feuer zu machen (Fomes fomentarius, der Zunderschwamm) und einen mit antibakteriellen Eigenschaften (Piptoporus betulinus) zur Eigenbehandlung.

Unsere Vorfahren verfügten bereits über das Wissen über Pilze und ihre Anwendungsmöglichkeiten. Wir bei Hifas da Terra möchten dazu beitragen, das Potenzial der Heilpilze für Ihre Gesundheit zu nutzen und durch wissenschaftliche Forschung nachzuweisen.

Medizinische Pilze

Reishi (Ganoderma lucidum)

Triterpene und ß-Glukane machen Reishi zu einem hervorragenden Entzündungshemmer und zu einem der stärksten natürlichen Antioxidantien, die es gibt. Es ist ein medizinischer Pilz, der bei Schlaflosigkeit, Stress, Angstzuständen und Depressionen eingesetzt wird. 

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Cordyceps (Cordyceps sinensis)

Aufgrund seiner Zusammensetzung gilt dieser Pilz als starkes Aphrodisiakum und als wirksamer Hormonregulator. Er ist ein medizinischer Pilz, der untersucht wurde, um die körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern, Müdigkeit zu verringern und die sportliche Leistung zu verbessern. 

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Mandelpilz (Agaricus blazei)

Dieser Pilz dient als Regulator des Immunsystems und wirkt bei Allergien, Immunschwäche und chronischen Infektionen. Er wird zudem als Nahrungsergänzungsmittel in der onkologischen integrativen Medizin eingesetzt.
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Schmetterlings-tramete
(Coriolus versicolor)

Die Schmetterlingstramete gilt dank seiner wirksamen Inhaltsstoffe PSP und PSK als wirksamer Immunregulator. Bei Krebserkrankungen nimmt er daher eine wichtige Rolle ein, die in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigt werden konnte. 

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Shiitake (Lentinula edodes)

Ein medizinischer Pilz, dessen Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System untersucht wurde, insbesondere in Bezug auf Blutdruck, Cholesterin und Blutfette. Die Inhaltsstoffe im Shiitake geben dem Pilz antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften.

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Polyporus – Eichhase
(Polyporus umbellatus)

Dieser Heilpilz nimmt in Bezug auf den Lymphfluss und bei Wassereinlagerungen eine wichtige Rolle ein. Seine aktiven Bestandteile machen den Polyporus zu einem hervorragenden natürlichen Mukolytikum (Schleimlöser).
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Schopf-Tintling (Coprinus comatus)

Dieser Heilpilz hat seinen Nutzen bei Adipositas (Fettleibigkeit), Stoffwechselproblemen und funktionellen Problemen der Bauchspeicheldrüse bewiesen. Der hohe Chromgehalt ist ein wichtiger Grund.

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Igelstachelbart
(Hericium erinaceus)

Der Igelstachelbart zeichnet sich durch seinen hohen Gehalt an Ballaststoffen aus und gilt deshalb als natürliches Präbiotikum, das zur Stärkung des Mikrobioms beiträgt. Die enthaltenen Triterpene konnten in Studien zur Regeneration und zum Wachstum neuer Nervenzellen beitragen.  

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Maitake (Grifola frondosa)

Dieser Pilz dient als Regulator des Immunsystems und wirkt bei Allergien, Immunitätsproblemen und infektiösen Prozessen. Er weist blutfett- und blutzuckersenkende Eigenschaften auf. Er wird zudem als Nahrungsergänzungsmittel in der onkologischen integrativen Medizin eingesetzt.
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