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Sind alle roten Pilze giftig?

¿Son todas las setas rojas tóxicas?

Equipo Editorial Hifas |

Die Wälder sind voller Pilze und unter ihnen ziehen jene von roter Farbe die Aufmerksamkeit von Menschen, die sich für Mykologie und das Sammeln von Pilzen interessieren, ganz besonders auf sich. Diese auffällige Farbe, die häufig als Warnsignal wahrgenommen wird, lädt zur Vorsicht ein. Unter diesen roten Pilzen sticht der emblematische Fliegenpilz (Amanita muscaria) mit seinem leuchtend roten Hut und den weißen Punkten hervor – ein Symbol zugleich für Faszination und Warnung.

Doch auch andere rote Pilze kommen in unseren Wäldern vor, und nicht alle sind zwangsläufig gefährlich. Obwohl viele im Laufe der Evolution Toxine entwickelt haben, um sich zu schützen, halten einige unerwartete Überraschungen bereit, die weit über ihr auffälliges Erscheinungsbild hinausgehen.

Rot: eine universelle Botschaft für Fressfeinde

In der Natur spielt die rote Farbe eine entscheidende Rolle als Warnsignal für Fressfeinde. Dieses Phänomen, das als Aposematismus bezeichnet wird, besteht darin, leuchtende Farben zu nutzen, um auf die Toxizität oder Ungenießbarkeit eines Organismus hinzuweisen. Ein klassisches Beispiel ist der Marienkäfer, dessen rote Flügel vor seinem unangenehmen Geschmack warnen.

Auch bei Pilzen kann die rote Farbe als Warnsignal wirken. Das intensive Rot des Fliegenpilzes (Amanita muscaria) oder des Speitäublings (Russula emetica) funktioniert als starke visuelle Botschaft, um vom Verzehr abzuschrecken.

Die bekanntesten roten Pilze

Haben Sie einen roten Pilz gesehen und Ihre Neugier hat Sie hierhergeführt? Entdecken Sie einige der roten und rötlichen Pilze, die im Wald zu finden sind.

Die Bestimmung von Pilzen sollte niemals improvisiert werden: Jedes Jahr werden Tausende von Vergiftungen registriert. Im Zweifelsfall sollten Sie niemals einen Pilz verzehren, ohne ihn zuvor von einer qualifizierten Fachperson prüfen zu lassen.

Amanita muscaria: ein emblematischer roter Pilz

Der berühmte Amanita muscaria, besser bekannt als „Fliegenpilz“, ist an seinem leuchtend roten Hut mit weißen Warzen zu erkennen. Dieser Pilz enthält Toxine wie Ibotensäure und Muscimol, die für halluzinogene Wirkungen und neurologische Störungen verantwortlich sind.

Russula emetica: ein Name, der nichts Gutes verheißt

Der Speitäubling ist dafür bekannt, starkes Erbrechen auszulösen. Sein leuchtend roter Hut und sein mitunter angenehmer Duft sollten nicht täuschen: Er ist giftig.

Clathrus ruber: optisch spektakulär, aber kaum mehr

Der Rote Gitterling, auch „Hexenherz“ genannt, besitzt eine wirklich spektakuläre käfigartige Struktur. Bei Reife verströmt er einen üblen Geruch, der Fliegen anzieht, die anschließend seine Sporen verbreiten. Obwohl er nicht essbar ist, ist seine Toxizität nicht eindeutig belegt.


Gibt es essbare rote Pilze?

Unter der großen Vielfalt roter Pilze sind viele giftig oder kulinarisch uninteressant. Dies gilt zum Beispiel für den Blutroten Täubling (Russula sanguinaria) oder den Hübschen Täubling (Russula lepida), die aufgrund ihrer Bitterkeit oder ihres wenig angenehmen Geschmacks häufig gemieden werden.

Es gibt jedoch eine von Kennerinnen und Kennern sehr geschätzte Ausnahme: den Blut-Reizker (Lactarius sanguifluus), einen ausgezeichneten Speisepilz, der für seine feste Textur und seinen feinen Geschmack bekannt ist.

Reishi: ein roter Pilz, der uns guttut

Unter den roten Pilzen zählt Reishi (Ganoderma lucidum) zu den bedeutendsten in der traditionellen Medizin. Er ist an seinem glänzend roten Hut zu erkennen und wird auch als „Pilz der Unsterblichkeit“ bezeichnet.

Reishi: eine kleine Fabrik bioaktiver Verbindungen

Dieser Pilz enthält Polysaccharide, Triterpene und weitere bioaktive Verbindungen. Konzentrierte Reishi-Extrakte werden häufig empfohlen, um seine Eigenschaften besser zu nutzen.

Hifas da Terra: Experten für Pilze

Bei Hifas da Terra wählen wir die besten Reishi-Stämme aus, die unter kontrollierten Bedingungen kultiviert werden. Unsere konzentrierten Extrakte gewährleisten dank eines spezifischen Extraktionsverfahrens eine optimale Qualität.

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Rot: eine facettenreiche Farbe in der Mykologie

Die Welt der roten Pilze ist faszinierend: Einige sind giftig oder bitter, während andere, wie Reishi, wertvolle, traditionell geschätzte Eigenschaften bieten. Eine Dualität, die den außergewöhnlichen Reichtum der Pilzwelt widerspiegelt.

Referenzen

https://www.vapko.ch/index.php/fr/questions-de-champignons/articles-de-mycologie/la-pezize-ecarlate-premier-champignon-de-l-annee

https://www.aujardin.info/champignons/clatrhus-ruber.php

https://www.mycodb.fr/fiche.php?genre=Clathrus&espece=ruber

https://www.guidedeschampignons.com/produit/russule-emetique-russula-emetica-champignon-a-rejeter/

https://www.francebleu.fr/emissions/vraiment-nature/les-lactaires-sanguins-et-delicieux-a-cueillir-en-vaucluse-4734700

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