Vitamin C: Verstärkung der Wirkung von Medizinalpilzen

Vitamina C: biopotenciador de los hongos medicinales

Marta Hifas da Terra |

Vitamin C gehört neben Vitamin D zu den bekanntesten Vitaminen. Es wird auch als Ascorbinsäure bezeichnet und ist besonders in den kälteren Monaten beliebt. Das überrascht nicht: Vitamin C trägt nachweislich zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Doch es kann noch mehr.

Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin mit einer besonders interessanten Eigenschaft für alle, die Nahrungsergänzungsmittel auf Basis von Medizinalpilzen einnehmen: Es kann die Bioverfügbarkeit bestimmter Substanzen wie Beta-Glucane verbessern. Im Folgenden erklären wir dies genauer.

Wie wir wissen, ist Vitamin C für zahlreiche Funktionen des Körpers unerlässlich und kommt natürlicherweise in vielen Obst- und Gemüsesorten vor.

Zu den bekanntesten Vitamin-C-Quellen zählen Zitrusfrüchte, aber auch Kiwis und Beeren. Die drei Lebensmittel mit dem höchsten Vitamin-C-Gehalt sind jedoch Guaven, Paprika und Papayas.

Da unser Körper Vitamin C nicht selbst bilden kann, müssen wir es über die Ernährung aufnehmen, unter anderem durch die genannten Lebensmittel. Darüber hinaus ist Vitamin C an zahlreichen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt

Albert Szent-Györgyis Entdeckungen zu Vitamin C

Bereits im 18. Jahrhundert vermutete man, dass Zitronen Skorbut vorbeugen könnten. Im Jahr 1927 isolierte der ungarische Arzt und Physiologe Albert Szent-Györgyi (Budapest, 1893–Massachusetts, 1986), späterer Nobelpreisträger für Physiologie oder Medizin, Hexuronsäure, die heute als Vitamin C bekannt ist.

Der ungarische Wissenschaftler arbeitete mit verschiedenen europäischen und sowjetischen Universitäten zusammen, bevor er seine Karriere in den USA fortsetzte. Dort gründete er sein eigenes Labor und begann mit ersten Untersuchungen zum möglichen Zusammenhang zwischen freien Radikalen und der Entstehung von Krebs. Im Jahr 1970 stellte er die Hypothese auf, dass freie Radikale eine mögliche Ursache für die Bildung von Krebszellen sein könnten.

 

Auch wenn die heutige Krebsforschung zahlreiche unterschiedliche Ansätze verfolgt, ist wissenschaftlich anerkannt, dass Ascorbinsäure zu einer normalen Funktion des Immunsystems beiträgt. Darüber hinaus wirkt sie als Antioxidans: Sie wirkt den Auswirkungen freier Radikale auf die Zellen entgegen und trägt so dazu bei, die durch sie verursachten Zellveränderungen abzuschwächen.

Welche Wirkungen hat dieses antioxidative Vitamin?

Ascorbinsäure erfüllt zahlreiche Funktionen und spielt bei vielen lebenswichtigen Prozessen im Körper eine wichtige Rolle. Zu den wichtigsten wissenschaftlich anerkannten Wirkungen zählen:

  • Trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
  • Trägt zur Aufrechterhaltung einer normalen Funktion des Immunsystems während und nach intensiver körperlicher Betätigung bei.
  • Trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.
  • Trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei.
  • Trägt zu einer normalen psychischen Funktion bei.
  • Trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
  • Vitamin C trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Darüber hinaus kann Ascorbinsäure die Bioverfügbarkeit bestimmter Nährstoffe optimieren. Dieser Aspekt ist besonders interessant in Kombination mit Nahrungsergänzungsmitteln, die Extrakte aus Medizinalpilzen enthalten.

Vitamin C und Medizinalpilze: eine Synergie zur Verstärkung ihrer Wirkung

Die Erforschung von Medizinalpilzen ist komplex, ebenso wie die chemische Zusammensetzung ihrer Inhaltsstoffe. Unter den Triterpenoiden, Polysacchariden und Steroiden finden sich pharmakologisch besonders interessante Eigenschaften, die wir untersuchen und analysieren, damit sie zur Verbesserung des menschlichen Wohlbefindens beitragen können.

In diesem Zusammenhang spielt auch die Bioverfügbarkeit eine wichtige Rolle. Sie gibt an, wie schnell und in welcher Menge Substanzen vom Körper aufgenommen werden. Ebenso entscheidend ist, dass sie ihren Wirkort unverändert erreichen. Vereinfacht ausgedrückt: Je höher die Bioverfügbarkeit, desto besser kann die Wirkung sein.

Vitamin C eignet sich daher besonders gut, um die Bioverfügbarkeit von Inhaltsstoffen aus Medizinalpilzen wie beispielsweise Beta-Glucanen zu optimieren.

Konkret trägt Vitamin C zur kontrollierten Aufspaltung der Beta-Glucane bei und kann dadurch ihre Funktionalität verbessern, wie wir in zahlreichen Studien beobachtet haben. Darüber hinaus kann es mögliche synergistische Effekte unterstützen.

Ascorbinsäure fängt zudem freie Radikale ab und trägt so dazu bei, die Integrität bioaktiver Moleküle zu schützen.

Camu Camu (Malpighia dubia): Antioxidans und natürliche Vitamin-C-Quelle

Camu-Camu, auch unter seinem wissenschaftlichen Namen Malpighia dubia bekannt, ist eine kirschfarbene Beere, die im Gegensatz zur Kirsche einen säuerlichen Geschmack hat.

Schätzungen zufolge enthält Camu-Camu bis zu 3 Gramm Vitamin C pro 100 Gramm Frucht. Doch warum wird die Beere dann nicht häufiger verzehrt?

Der Grund liegt in ihrem besonders intensiven Geschmack. Daher wird Camu-Camu nur selten frisch gegessen und meist in Pulverform angeboten. Auf diese Weise lässt sich der säuerliche Geschmack mildern und zugleich die Vitamin-C-Konzentration erhöhen.

Camu-Camu stammt ursprünglich aus dem Amazonas-Regenwald. Da die Beere als eine der besten natürlichen Vitamin-C-Quellen gilt, haben sich ihr Anbau und ihr Verzehr inzwischen weiter verbreitet.

Im Vergleich zu synthetisch hergestellter Ascorbinsäure kann das in Camu-Camu natürlich enthaltene Vitamin C leichter vom Körper aufgenommen werden und dadurch eine stärkere Wirkung entfalten.

Hifas da Terra-Extrakte mit Vitamin C

Nach der Untersuchung der Eigenschaften von Vitamin C natürlichen Ursprungs und der positiven Effekte seiner Kombination mit Extrakten aus Medizinalpilzen enthalten die neuen Rezepturen der Hifas da Terra-Extrakte in Glasflaschen nun auch Malpighia dubia. Dadurch lässt sich mit nur einem Produkt die maximale Bioverfügbarkeit der enthaltenen bioaktiven Verbindungen erzielen.

Fazit: Vitamin C kann die Bioverfügbarkeit der Wirkstoffe aus Medizinalpilzen optimieren

  • Vitamin C erfüllt im menschlichen Körper vielfältige Funktionen. Zahlreiche Wirkungen auf das Immunsystem, die psychische Funktion und den Energiestoffwechsel sind wissenschaftlich belegt.
  • Darüber hinaus kann Vitamin C die Wirkung der bioaktiven Moleküle aus Medizinalpilzen unterstützen.
  • Da dieses Vitamin zudem mehr Wasser in den Verdauungstrakt zieht, kann es dazu beitragen, die Bioverfügbarkeit der Beta-Glucane zu verbessern.

Wissenswertes: Vitamin C im Kastanienhonig

Dank einer von der Universität Vigo durchgeführten Studie können wir die Eigenschaften von Honig heute genauer beschreiben und die besonderen Vorteile von Kastanienhonig näher beleuchten.

Den Ergebnissen dieser Studie zufolge enthält diese monoflorale Honigsorte mehr Ascorbinsäure, Mineralstoffe und Antioxidantien als Honige aus anderen Blütenarten.