Haarausfall während der Menopause: Ursachen und was helfen kann

Caída del cabello durante la menopausia: causas y qué puede ayudar

Marta Hifas da Terra |

Für viele Frauen bringen die Wechseljahre zahlreiche unerwartete Veränderungen mit sich – weit über Hitzewallungen und Schlafstörungen hinaus. Eine der Veränderungen, die besonders beunruhigend wirkt, ist mehr Haar als gewohnt in der Dusche, auf der Bürste oder rund um den Abfluss. Auch wenn dieses Thema oft von anderen Wechseljahresbeschwerden überschattet wird, betrifft dünner werdendes Haar etwa 40–50 % der Frauen während der Menopause und kann sich spürbar auf das Selbstvertrauen und das emotionale Wohlbefinden auswirken.

Die gute Nachricht: Haarausfall in den Wechseljahren hat meist mehrere Ursachen, und es gibt in vielen Fällen positive Ansätze rund um Lebensstil und Ernährung, die dazu beitragen können, gesundes Haarwachstum zu unterstützen.

Haarausfall ist nur eine von vielen Veränderungen, die die Wechseljahre begleiten. Für ein umfassendes Verständnis davon, wie diese Übergangsphase sämtliche Symptome beeinflusst – von Zyklusveränderungen über Hitzewallungen und Hautveränderungen bis hin zu Erschöpfung und hormonellem Ungleichgewicht – schau dir unseren umfassenden Leitfaden zu Perimenopause und Vitalpilzen an, der die wissenschaftliche Evidenz zu jedem Aspekt dieser Übergangsphase zusammenfasst.

WARUM FÄLLT WÄHREND DER WECHSELJAHRE MEHR HAAR AUS?

Haarfollikel reagieren besonders empfindlich auf Hormone. Während der reproduktiven Phase tragen Östrogene dazu bei, die anagene Phase – also die Wachstumsphase – des Haarzyklus zu verlängern, was zu dickerem und gesünderem Haar beiträgt. In der Perimenopause und Menopause verkürzt der Rückgang von Östrogen und Progesteron diese Wachstumsphase und verstärkt den relativen Einfluss von Androgenen wie Testosteron.

Obwohl auch der Androgenspiegel mit dem Alter sinkt, geschieht dies in der Regel langsamer als beim Östrogen. Diese Verschiebung im hormonellen Gleichgewicht kann zu einer fortschreitenden Miniaturisierung der Haarfollikel führen, wodurch das Haar feiner wird und die Dichte insgesamt abnimmt. Dieser Prozess wird als Haarausfall vom weiblichen Muster oder androgenetische Alopezie bei Frauen bezeichnet.

Die Menopause ist jedoch selten der einzige Faktor. Auch chronischer Stress, Schlafmangel, Nährstoffmängel, Entzündungsprozesse und Veränderungen der Darmmikrobiota können die Gesundheit der Haarfollikel beeinflussen. Erhöhte Cortisolspiegel infolge von chronischem Stress können dazu führen, dass Haare vorzeitig in die Ruhephase (Telogenphase) übergehen, wodurch der tägliche Haarausfall zunimmt.

Neue Erkenntnisse deuten zudem darauf hin, dass oxidativer Stress und eine chronische, niedriggradige Entzündung – manchmal als „Inflammaging“ bezeichnet – zu altersbedingten Veränderungen in der Funktion der Haarfollikel beitragen könnten.

WANN HANDELT ES SICH UM EIN NORMALES HORMONELLES MUSTER – UND WANN SOLLTE MAN EINE DERMATOLOGISCHE PRAXIS AUFSUCHEN?

Eine gewisse Zunahme des Haarausfalls während der Perimenopause gilt als normale physiologische Reaktion auf die hormonellen Veränderungen. Dennoch sollte Haarausfall nie einfach als „normaler Teil des Alterns“ abgetan werden.

Es ist wichtig, hausärztlichen oder dermatologischen Rat einzuholen, wenn Folgendes auftritt:

  • plötzlicher oder schneller Haarausfall,
  • klar abgegrenzte oder kreisrunde Bereiche mit Haarausfall,
  • Rötung, Schmerzen oder Schuppenbildung der Kopfhaut,
  • Haarausfall in Verbindung mit weiteren Symptomen wie Gewichtsveränderungen, Erschöpfung oder Zyklusunregelmäßigkeiten,
  • deutlicher Dichteverlust, der sich weiter verschlechtert.

Es gibt verschiedene medizinische Ursachen, die mit dem Haarausfall in den Wechseljahren verwechselt werden können, darunter Eisenmangel, Schilddrüsenerkrankungen, Vitamin B12-Mangel, Autoimmunerkrankungen und bestimmte Medikamente. Diese zugrunde liegenden Ursachen zu erkennen und zu behandeln, ist ein wichtiger erster Schritt.

WAS DIE WISSENSCHAFT ÜBER VITALPILZE UND HAARGESUNDHEIT SAGT

Für Frauen, die sich für Vitalpilze während der Wechseljahre interessieren, vereint HIFAS-Menopause von Hifas da Terra Extrakte aus Reishi (Ganoderma lucidum), Igelstachelbart (Hericium erinaceus) und Cordyceps (Cordyceps sinensis) mit Ashwagandha-Wurzelextrakt, Grüntee-Extrakt, Probiotika, Vitamin B6, Vitamin D und Zink. Empfohlene Dosierung: 2 Kapseln täglich zu den Mahlzeiten. Für optimale Effekte wird empfohlen, die Einnahme mindestens 3 Monate beizubehalten, damit sich die bioaktiven Verbindungen nach und nach im Körper entfalten können. Bei Fragen wende dich an deinen Facharzt.

 

Auch wenn Vitalpilze selbst keine Behandlung gegen Haarausfall darstellen, gibt es zunehmend Hinweise darauf, dass sie das Funktionieren verschiedener biologischer Systeme unterstützen könnten, die mit gesundem Haarwachstum in Verbindung stehen.

Die Haargesundheit spiegelt den allgemeinen Zustand des Organismus wider. Haarfollikel gehören zu den Geweben mit dem höchsten Stoffwechselumsatz im Körper und reagieren auf Faktoren wie Entzündungen, Nährstoffversorgung, hormonelles Gleichgewicht, Schlafqualität und psychischen Stress.

REISHI (Ganoderma lucidum)

Reishi wird seit Jahrhunderten in der traditionellen ostasiatischen Anwendung geschätzt. In der Forschung wird untersucht, ob bestimmte Inhaltsstoffe wie β-Glucane und Triterpene mit entzündungshemmenden, antioxidativen und immunmodulierenden Eigenschaften in Verbindung stehen.

In Laboruntersuchungen zeigte sich, dass bestimmte, aus Ganoderma lucidum isolierte Triterpene die Aktivität des Enzyms 5-Alpha-Reduktase hemmen könnten, das Testosteron in das stärkere Androgen Dihydrotestosteron (DHT) umwandelt. Diese Ergebnisse stammen aus Zell- oder Laborstudien mit isolierten Substanzen, beziehen sich nicht auf das Produkt selbst und wurden bislang nicht in Studien an Frauen in den Wechseljahren bestätigt. Es handelt sich um eine frühe Forschungsrichtung, aus der sich derzeit keine Aussage über eine Wirkung ableiten lässt.

IGELSTACHELBART (Hericium erinaceus)

Der Zusammenhang zwischen Haargesundheit und der Darm-Hirn-Haut-Achse ist Gegenstand aktueller Forschung.

Löwenmähne wird in wissenschaftlichen Arbeiten im Zusammenhang mit dem Nervenwachstumsfaktor (NGF) sowie mit der Darmintegrität untersucht. Ein gesunder Darm spielt eine zentrale Rolle bei der Nährstoffaufnahme und der Regulation von Entzündungsprozessen – Faktoren, die mit der Gesundheit der Haarfollikel in Verbindung gebracht werden. Ob und inwieweit sich dies auf Haarveränderungen in den Wechseljahren auswirkt, ist bislang nicht wissenschaftlich belegt.

CORDYCEPS (Cordyceps sinensis)

Cordyceps wird traditionell im Zusammenhang mit Vitalität und körperlicher Belastbarkeit verwendet. Erste Untersuchungen befassen sich damit, ob er mit der mitochondrialen Funktion und dem zellulären Energiestoffwechsel in Zusammenhang steht – Bereiche, die auch für Gewebe mit hohem Stoffwechselbedarf wie Haarfollikel relevant sein könnten.

Direkte Belege für eine Wirkung auf Haarausfall in den Wechseljahren gibt es derzeit nicht. Eine gesunde zelluläre Energieversorgung und ein reduzierter oxidativer Stress gelten dennoch allgemein als relevant für einen gesunden Alterungsprozess.

WEITERE INHALTSSTOFFE:
SHIITAKE (Lentinula edodes)

Shiitake enthält von Natur aus verschiedene Verbindungen, darunter Ergothionein, ein Antioxidans, das zunehmend im Zusammenhang mit dem Schutz von Zellen vor oxidativem Stress untersucht wird.

Oxidativer Stress wird in der Forschung zunehmend mit altersbedingten Veränderungen der Haarfollikel in Verbindung gebracht. Eine ausgewogene, antioxidantienreiche Ernährung gilt allgemein als Teil eines ganzheitlichen Ansatzes für die Gesundheit.

WIE DU DIE HAARGESUNDHEIT IN DEN WECHSELJAHREN AUF NATÜRLICHE WEISE UNTERSTÜTZEN KANNST

Es gibt keine einzelne Lösung für Haarausfall in den Wechseljahren, aber die allgemeine Gesundheit im Blick zu behalten, kann einen spürbaren Unterschied machen.

Einige Empfehlungen:

  • Ausreichend Eiweiß zu dir nehmen, um die für die Keratinproduktion nötigen Aminosäuren bereitzustellen.
  • Bei Bedarf auf eine ausreichende Versorgung mit Eisen, Zink, Selen, Vitamin D und B-Vitaminen achten.
  • Obst und Gemüse in verschiedenen Farben einbauen, reich an Antioxidantien.
  • Erholsamen Schlaf priorisieren.
  • Stress durch Praktiken wie Achtsamkeit, Yoga oder Zeit in der Natur bewusst managen.
  • Regelmäßig Sport treiben, um Durchblutung und Stoffwechselgesundheit zu fördern.
  • Auf Tabak und übermäßigen Alkoholkonsum verzichten.
  • Milde Haarpflegeprodukte wählen und den übermäßigen Einsatz von Hitze-Stylinggeräten einschränken.

Vitalpilze werden traditionell im Rahmen eines ganzheitlichen Wohlbefindens eingesetzt und sind Gegenstand laufender wissenschaftlicher Forschung. Sie ersetzen keine der oben genannten Maßnahmen, sondern können – ergänzend zu einem gesunden Lebensstil – Teil eines individuellen Wohlfühlkonzepts sein.

Preguntas frecuentes

Encuentra respuestas a las preguntas más comunes

Ja. Viele Frauen bemerken während der Perimenopause und Menopause verstärkten Haarausfall oder einen Dichteverlust, da die hormonellen Veränderungen den normalen Haarwachstumszyklus beeinflussen.

Bei vielen Frauen stabilisiert sich der Haarausfall mit der Zeit. Wie stark sich das Haar erholt, hängt von der zugrunde liegenden Ursache und weiteren Faktoren wie Nährstoffmängeln oder Schilddrüsenfunktionsstörungen ab.

Proteine, Eisen, Zink, Selen, Vitamin D, Biotin – bei einem tatsächlichen Mangel –, Vitamin B12 und Omega-3-Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle für die Erhaltung gesunden Haars.

Hormonell bedingter Haarausfall führt meist zu einem allmählichen Dichteverlust im oberen Kopfbereich und einem sich verbreiternden Scheitel. Klar abgegrenzte kahle Stellen sind dagegen eher typisch für Alopecia areata.

Ärztlicher Rat wird empfohlen, wenn der Haarausfall plötzlich auftritt, in Form von einzelnen Flecken erscheint, mit Schmerzen oder einer Entzündung der Kopfhaut einhergeht oder von Symptomen begleitet wird, die auf eine zugrunde liegende Erkrankung hindeuten könnten.

Nicht zwangsläufig. Bei vielen Frauen stabilisiert sich der Zustand, sobald sich die Hormonspiegel einpendeln, auch wenn ein gewisser Dichteverlust bestehen bleiben kann.

Erste wissenschaftliche Untersuchungen befassen sich damit, ob bestimmte Inhaltsstoffe aus Vitalpilzen mit Prozessen wie Entzündung, oxidativem Stress oder Zellstoffwechsel in Zusammenhang stehen könnten – Bereiche, die auch für die Haarfollikel relevant sein können. Diese Forschung befindet sich in einem frühen Stadium und lässt keine Aussage über eine direkte Wirkung auf Haarausfall in den Wechseljahren zu. Vitalpilze sind kein Ersatz für eine ärztliche Abklärung oder Behandlung.

Ja. Chronischer Stress kann den Cortisolspiegel erhöhen, was den Haarwachstumszyklus beeinflussen und zu verstärktem Haarausfall beitragen kann. Ein bewusster Umgang mit Stress im Alltag – etwa durch gesunde Lebensgewohnheiten – kann sich daher positiv auswirken.

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